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Kork als Fußboden

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Der von den Bäumen geerntete Kork wird, wenn es sich um die erste Schälung handelt (der erste Kork ist rauer und harzreicher als die nachwachsenden Schichten), zu Dämmplatten verarbeitet und beim Bau verwendet.

Ist es bereits die zweite oder eine spätere Ernte, dann werden aus dem jetzt zunehmend feineren Kork in erster Linie Flaschenkorken hergestellt (allerdings werden in letzter Zeit zunehmend Plastik- oder Glaskorken verwendet, da Kork dem Wein einen unmerklich leichten bis widerlich starken, bitteren Geschmack geben kann). Aus den Resten der Flaschenkorkenproduktion entstehen dann Korkplatten:

Der gemahlene Kork wird unter hohem Druck und/oder im Vakuum (teils mit verschiedenen Klebstoffen, teils reicht das natürliche Harz als Bindemittel) erhitzt und zu künstlichem, sogenanntem Agglomeratkork in Blockform gepresst. Durch diese Verarbeitung werden die bereits vorhandenen Eigenschaften des Naturkorks noch ergänzt, sodass nun Produkte wie Fußbodenbeläge aus Kork daraus gefertigt werden können, die größeren Belastungen standhalten müssen.

Corkett Ronda natur

Corkett Ronda natur

Aus den Korkblöcken werden schließlich vom jeweiligen Hersteller die Verlegeplatten geschnitten, die dann bearbeitet werden, bis sie zum Verlegen bereit sind.

Kork gibt es auch als Tretford Kork mit besonders hohem Ziegenhaaranteil.